
Zu Fuß unterwegs sein und mit allen Sinnen wahrnehmen, was um mich herum ist: die warmen Farben der Laubbäume im Herbst; den unterschiedlichen Bodenbelag unter den Füßen und den Wind, der meine Haut streift; die sanfte Süße in meiner Nase, wenn der Waldboden vom Regen durchnässt ist; die Bucheckern und Haselnüsse mit ihrem leicht öligen Geschmack im Mund; das Rauschen der Blätter, wenn der Wind weht. Unterwegs sein mit allen Sinnen.
Für mich kommt noch ein weiterer „Sinn“ dazu: die Natur als Lebensraum, mit ihrem Rhythmus des Werdens und Vergehens, mit der ihr innewohnenden Ambivalenz, wie Schutz und Gefahr, ist für mich ein Ort, der mich zugleich erfüllt und sprachlos wahr-nehmen lässt. Sie ist für mich ein Ort der Gott-Nähe, wie z.B. auch die Kapelle im ehem. Benediktinerinnen-Kloster in Steinfeld. Diese Gott-Nähe lässt mich mir selbst und dem Menschlichen in mir näher sein. Es ist ein Für-Wahr-nehmen. Es lässt mich dem menschlichen Wesen in mir, das durch Gott ist, sein darf und sein soll, näherkommen. Dieses Innere ist mit durch biblische Geschichten geprägt. Es ahnt, was es heißt, wie ich mich als Mensch gegenüber den anderen Menschen und mir selbst verhalten und sein soll. In Psalm 73,28 heißt es, Gott nahe zu sein, ist gut für mich. Diese Gott-Nähe belebt in mir das Menschsein.
Zugleich lässt mich die Natur, die mir das Werden und Vergehen vor Augen führt, gelassener dem sog. Totenmonat November entgegensehen. Diese dunkle Zeit des Jahres, in der „die Tage kürzer werden“ bis zur Wintersonnenwende kurz vor Weihnachten, will (auch) gelebt sein, obwohl ich mich zugleich dem Januar und den länger werdenden Tagen entgegensehne. Es ist noch ein wenig hin, aber mit Blick auf die Energiepreise überlege ich, öfter mal jemanden abends einzuladen, dann sparen wir in einer Wohnung Heizkosten und Energie. Geselligkeit und sich gegenseitig am Leben teilnehmen lassen, ohne Ratsch und Tratsch, Rechthaberei und den „Zwang, nur das Positive sehen zu dürfen“, das ist für mich Leben in Fülle. Ich hoffe, dass mir die Coronapandemie keinen Strich durch die Rechnung macht…
Ihre/deine Ida Prinz-Hochgürtel
Veranstaltungen im Herbst – herzliche Einladung!
 Dienstag, 25. Oktober 2022 20:00 Kirche St. Wendelinus, Mechernich-Eiserfey Gemeinsam mit Frauen aus der GdG Mechernich Bild © Bild: Jim Wanderscheid In: Pfarrbriefservice.de
 wahrscheinlich haben Sie schon mal darüber nachgedacht. - Was ist das genau und worin besteht der Unterschied?
Sie erhalten an diesem Abend Informationen und Infomaterial um endlich loszulegen und eine passende Entscheidung zu treffen: wer Sie in welchen Angelegenheiten (medizinische Versorgung, Pflege und Kosten z.B. bei Demenz, finanziellen Angelegenheiten usw.) wie vertreten soll. Sie erhalten Grundinformationen aus meiner beruflichen Erfahrung als Klinikseelsorgerin für einen Termin mit z.B. Hausärztin/-arzt oder/und Notar/in.
Gemeinsam mit der regionalen Altenseelsorgerin Helgard Hören
Mittwoch,19. Oktober2022, 18.00 Uhr Schmidtheim, Pfarrheim, Hubertusstr. 1 Anmeldung bis Montag, 17.10.22 Bild © Tobias Benner / pixelio.de
 Kulturabend zum Weltgebetstag am 3. März 2023 mit Ideen und Informationen zu Taiwan
Dienstag, 8. November 2022, 19.00 Uhr, Pfarrsaal (Parterre bzw. Aufzug) im Franziskushaus, Klosterplatz 1, Schleiden Bild © 2021 World Day of Prayer International Committee, Inc.
Samstag, 26. November 2022, 10.00 bis 16.30 Uhr Pfarrheim Monschau-Imgenbroich, Schulstraße 6
Jede Frau bringt bitte etwas für das gemeinsame Mittagessen mit. Getränke stehen bereit. Anmeldung bis Dienstag, 22.11.22
Stammbäume wurden und werden genutzt um das Besondere einer Person herauszustellen. Könige und Königinnen z.B. belegen ihren Machtanspruch und ihre Stellung mit ihrer Ahnentafel. Das war auch dem Evangelisten Matthäus wichtig. Gleich zu Beginn seines Evangeliums stellt er uns den Stammbaum Jesu vor, der ihn als Nachkomme Davids legitimiert und als Nachkomme von vier Frauen. Diese Frauen haben ungewöhnliche Lebensläufe, sie sind eigentlich keine Vorzeigefrauen.
Mit diesen außergewöhnlichen Frauen und wie sie ihr Leben in die Hand nehmen, beschäftigen wir uns am Oasentag.
 Ausstellung Zwangsarbeit im Kreis Euskirchen - Sonderausstellung vom 08.09.2022 bis zum 16.04.2023 im Forum Vogelsang IP
In wahrscheinlich jedem Ort in der Eifel waren Zwangsarbeiter oder -arbeiterinnen „eingesetzt“, Menschen, die zur Arbeit in der Land- und Forstwirtschaft oder in den Betrieben gezwungen wurden und in die Eifel verschleppt worden waren. Bild © ip Vogelsang
 Samstag, 14. Januar 2023 Frauenseelsorge Eifel Ausstellung vom 28.10.22 bis 26.02.2023 - Museumsbesuch mit Führung ab 11.30 Uhr am 14. Januar Museumsbesuch mit Einstimmung auf die Geschichte der Susanna
Wallraf-Richartz-Museum Köln
Samstag, 14. Januar 23, Anreise mit der Bahn Bild © Von Artemisia Gentileschi - The Athenaeum: Home - info - pic, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=6413756
 Samstag, 21. Januar 2023, 9.00 Uhr bis 13.00 Uhr Franziskushaus ((Parterre und Aufzug), Schleiden, Klosterplatz 1 Bild © wgt
Foto-Ausstellung, die die weibliche Wut aus der Tabuzone holt, in Zusammenarbeit mit der Gleichstellungsbeauftragten des Kreises Euskirchen – Kirche St. Barbara Mechernich, 17.04. bis 08.05.2023
Anmeldungen per Mail oder auf AB sind ab sofort möglich. Weitere Informationen erst wieder ab dem 10.10.22.
Ideen, Wünsche, mit überlegen, planen… – bitte melden Sie sich/melde dich!
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